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Danke für diesen schönen Tag, Dea!
Es ist Mittwoch, Tag der deutschen Einheit der dritte Oktober 2007. An sich ein Tag wie jeder andere auch mit der Besonderheit das man nicht arbeiten darf. ;-). Der Termin für Deas Geburt war ausgerechnet für kommendes Wochenende. Super alles Klar. Wochenende ist gut. Wir sind alle zu Hause keiner muss arbeiten. Daniela, Lisa und Ich. Danach ist alles arrangiert, so das immer jemand da ist. Perfekt geplant und die Aufgaben verteilt. Aber irgendwie scheint jemand nicht mit zu machen. Dea läuft nervös auf und ab. Leckt sich wie verrückt und scharrt im Garten in den Pflanztrögen. Aber Dea macht doch sowas nicht! unter normalen Umständen. Ich dachte, das kann doch nicht sein. Das wäre schon etwas zu Früh. Zur Sicherheit messe ich nochmal die Temperatur. 38 Grad. Alles im grünen Bereich. Das ist Deas normale Körpertemparatur. Mmmh! na gut. Es ist das erste mal für unsere Hündin. Vielleicht weiß sie ja nur nicht was mit ihr geschieht. Woher soll sie das auch wissen. Ich hab es ihr zwar oft genug erzählt, wenn wir uns knuddelten, aber ob Dea mich da für voll genommen hat, wage ich zu bezweifeln. Es ist 11.00 Uhr und Daniela bereitete das Mittagessen zu. Dea und Uri saßen wie immer neben der Arbeitsfläche und erhofften sich einen Leckerbissen, weil ja doch "versehentlich" mal was runter fällt. Dea hat Appetit, also kein Anzeichen für den Beginn einer Geburt. Die Lage entspannt sich wieder etwas, und wir machen unseren Mittagsspaziergang. Uraja frisst nicht! Na wer ist denn nun Schwanger sag ich zu Uri. Doch eine Antwort bekam ich nicht. Wäre ja auch überrascht gewesen.;-). Wir liefen unseren Lieblingsweg bei den Schafen und Pferden vorbei und durch den Wald. Vor uns sitzt ein Hasenpärchen und scheint uns gar nicht war zu nehmen. Dea und Uraja hatten Meister Lampe mit seiner Frau schon vor mir gesehen, bzw. gerochen weil beide ihre Nase in die Luft streckten und schon in Startposition waren. Denn was aufscheuchen das machen beide gerne. Kommen aber immer nach ein paar Metern zurück. Heute konnten wir soweit an die Hoppeltiere heran kommen, das ich schon an der Echtheit der Feldhasen zweifelte, bis sie sich dann doch vom / über den Acker machten. Es scheint am Wetter zu liegen dachte ich mir. Ich bin auch recht niedergeschlagen, und wollte auch nicht hinterher jagen. Na aber das mach ich ja sonst auch nicht. Auf jeden Fall war es nicht normal, und ich brachte es noch nicht mit der anstehenden Geburt in Verbindung. 15.00 Uhr wir reinigen vorsichtshalber noch mal alle Utensilien die wir schon vorbereitet hatten. Prüfen Batterie von Waage Uhr und Kamera. Eigentlich sind wir ja schon kurz nach dem Deckakt vorbereitet gewesen. Aber was soll´s nochmal alles durchgegangen. Haben wir auch wirklich nichts vergessen. Wir haben uns eine Liste angefertigt, in der alles benötigte nochmal aufgelistet ist. Ja sag ich alles bereit, Dea du auch, frag ich sie dumm. Doch sie schaut mich nur an, mit ihren schwarzen Augen! Weil wir uns so freuen, das bald wieder Babys und Leben bei uns einkehrt, legen wir uns mit Dea in den Kreissaal, äh, ich mein Welpenkiste. Wir knuddeln und streicheln sie mit ständigem Zureden. Obwohl Dea mit diesen langen Sätzen nun wirklich nichts anfangen kann, scheint sie es aber zu genießen im Mittelpunkt zu stehen. Und weil Uri auch nicht zu kurz kommen darf sagen wir ihr immer, das sie trotzdem die Prinzessin von Lonnerstadt bleibt. Wir überlegen uns immer wieder neue Namen und gehen unsere Namensbücher durch. Es sind dann doch etwa fünfzig Namen in die engere Wahl gekommen, und eine DIN A4 Seite ist voll geworden. Wie dann die Welpen heißen wird kurzfristig entschieden. Was da einen alles einfällt?! Wahrscheinlich werden die Namen, die wir schon vor Monaten ausgesucht hatten nicht in Frage kommen, weil man die schon so oft gehört hat.:-)). Mittlerweile ist der Abend angebrochen, und Dea hat uns wohl etwas vera...n der Nase herumgeführt. Wie schon die letzten Tage und Wochen zuvor dreht sich die Welt um die zukünftige Mama und die Zeit danach. Wir haben schon einige Termine in Schulen, Kindergärten, und Einrichtungen angekündigt. Dort wird auch schon spannend mit gefiebert und alles wartet auf den Zeitpunkt, auf dem wir alle warten. Aber es ist ja noch Zeit. Daniela und ich besprechen nochmal das kommende Wochenende und die Besuchstermine die anstehen. Und wie wir uns die Zeit teilen in den nächsten Wochen. Dieses Wochenende gehört ganz allein Dea und den Welpen, die sie ja dann bekommt.( Dachte ich). Daniela verabschiedet sich nun von den Hunden und redet nochmal mit der Mama das sie doch noch bis Freitag durchhalten soll. Es ist ohnehin besser für dich und deinen Nachwuchs meint sie und grinst dabei. Na und dann verabschiedet sie sich von mir und fährt nach Hause. Etwa 80 km entfernt. Bei der Gelegenheit geh ich nochmal mit Uri und Dea ein Stück laufen. Ich dachte über den Tag nach und musste lachen, weil Dea uns so getäuscht hat. Irgendwie bin ich ja auch froh das es noch nicht soweit ist. Ich bin gerade am Bach entlang gelaufen, als Dea abrupt abbremste und in die andere Richtung lief. Hä, was iss denn jetzt mit dir los Dea? Auweh! Na gut, dann halt hinterher. Ich kann ja schlecht mit Uri alleine laufen. Leine hatte ich ohnehin keine dabei. Zu Hause angekommen fing Dea wieder an zu scharren, und suchte in jeder Ecke nach einen geeigneten Platz ihre Welpen zu kriegen. Temperatur ergab 37,5 Grad. Ein Grad Abfall was bedeutet es könnte soweit sein. Doch der Temperaturabfall könnte auch jetzt vom Spaziergang sein. Da der Hund ja nicht schwitzt so wie wir, reguliert er seine Temperatur überwiegend durch hecheln. Deshalb auch ein Zeichen vor einer Geburt, weil da viel gehechelt wird. Aber Dea hat doch gar nicht mehr gehechelt als sonst! Sie legt sich jedoch des Öfteren in ihre Wurfhöhle. Steht wieder auf , legt sich wieder hin. Jetzt ruf ich doch mal unseren Tierarzt an, und sag bescheid das er eventuell bei Komplikationen bereit stehen soll. Trotz Feiertag und fortgeschrittener Stunde 21.00 Uhr genau reagierte er so als hätte er schon auf meinen Anruf gewartet. Ja alles Klar Jürgen, ich brauche etwa 15 Minuten wenns pressiert (eilig ist) sagte er. ???? schweben über meinem Kopf. Zum ... ich habs vergessen wie oft kontrolliere ich die Utensilien. Immer noch alles vollständig. Dea legt sich neben mir ins Wohnzimmer und alles ist wieder in Ordnung! Ich weiß nicht mal mehr was ich geguckt habe, auf jeden Fall bin ich eingeschlafen. Es ist drei Uhr, und Dea stupst mich mit ihrer kalten Hundeschnauze mehrfach an. Um halb Fünf muss ich eh aufstehen. Na dann bleib ich doch gleich wach Dea fiebt zum ersten Mal etwas, und gibt mir zu verstehen das sie Raus muss. Dea hechelt jetzt auffällig, und schaut mich ständig an, so als ob sie mit mir sprechen wollte. Ihr Blick ist unsicher und etwas ängstlich. Jetzt bin ich mir sicher die kommende Nacht wird´s passieren. Die meisten Hundegeburten finden Nachts statt. Ich schnapp mir die Taschenlampe und geh mit Dea raus. Uri hebt kurz ihren Kopf und legt sich wieder hin. Ich noch nicht, versuchte sie mir damit zu sagen. Dea läuft Richtung Wiese direkt hinter unserem Haus, und verrichtete innerhalb von Sekunden ihr kleines Geschäftchen. Dann fing sie wieder an wie verrückt zu graben. Und wieder zurück gerannt. Ich dachte wegen den drei Tropfen und den zwei Minuten wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Das kann nicht sein. Ich kann Dea heute unmöglich alleine lassen, und stellte mich schon darauf ein den Tag frei zu nehmen. Es ist Donnerstag, der Tag an dem ich normalerweise den ganzen Tag arbeite. Lisa hat heute den ersten Tag im Altenheim ein Praktikum angefangen. Sie kann auch nicht zuhause bleiben. Daniela ist 80 km entfernt, und hat auch wichtige Termine die es gilt zu erledigen. Das wird ein Problem! Ich leg mich mit Dea in ihre Höhle und leiste ihr Gesellschaft beim hecheln. Ich rede und streichle, und denke darüber nach wie ich Heute am besten zu hause bleiben kann. Meine Mutter ist im Urlaub. Mein ... naja da bleib nur ich. Jetzt mach ich mir erst mal einen Kaffee. Die Krönung passend zum Anlass. Egal ich bleib zu Hause. Es ist mittlerweile 5.30 Uhr und ich habe meine Kanne Kaffee erfolgreich durch meinen Magen gejagt. Als ob ich nicht schon genug nervös bin! Dea hechelt zwar, scheint aber noch nicht soweit zu sein. Plötzlich glaubte ich ein piepsen zu hören, und suchte um Dea herum nach einem Welpen. War aber nichts. Komm Dea wir gehen noch mal raus sagte ich, und Dea rannte mir hinterher. Und ich konnte es kaum glauben, das piepen war Dea. Denn während des Aufstehens kam ein Welpe zu Welt. Das kann doch gar nicht wahr sein. Nun bin ich ja auch kein Anfänger dachte ich. Unsere Dea war so tapfer. Sie gab keinen Laut von sich. Nicht den kleinsten, unglaublich, den da war ich schon andere Schreie gewohnt. Was sagt uns das? Jede Geburt ist anders. Es war 5.46 Uhr. Aber nun fing es an. Dea rannte aus der Wurfhöhle und wollte nicht mehr zu dem Welpen. Ich sagte Dea komm zurück. Wo willst du denn hin? Oh Gott! Um so hektischer wie ich wurde, umso weiter ging sie weg. Dann kam Uri dazu und schnuffelte an dem Welpen, der schon von der Fruchthülle befreit war. Dann lief ich ihr mit dem Welpen in der Hand hinterher, und zeigte ihr das kleine Geschöpf. Endlich begann sie ihren Instinkten zu folgen und fing vorsichtig an zu lecken. Wir gingen wieder zusammen in die Kiste, und ich half ihr beim trockenrubbeln. Dann versuchte Dea mit ihren Schneidezähnen den Rest Nabelschnur abzubeißen und leckte den kleinen sauber. Ganz ohne meine Hilfe suchte der Zwerg das Gesäuge und wurde fündig. Zum Glück ist das noch mal gut gegangen. Es war ein Mädchen, mit 271 Gramm, und ich nenne sie Helena. Mir wurde gesagt das Helena die Schutzpatronin der Schmiede sei. Und passender kann es doch gar nicht sein. Mir war klar das das Verhalten meine Schuld war. Ich hatte sie beim gebären gestört. Während ich den Welpen wog und in die mit einer Wärmflasche ausgelegten Styroporkiste legte, richtet sich Dea kurz auf und so kam um 6.12 Uhr der nächste Erdenbewohner zur Welt. Es ist ein Junge, 291 Gramm. Ich nenne ihn Homer, zu Ehren unseres guten Freundes Martin, der uns immer bei der Sozialisierung der Welpen unterstützt. Nun geht alles wie von selbst. Unglaublich wie Dea das alles macht. Sie ist so selbstsicher und es scheint jede Bewegung und Tätigkeit von ihr einstudiert zu sein. Was mich immer wieder verwundert ist, das unsere Deamaus doch eigentlich vor neuem immer etwas Unsicherheit ausstrahlt. So kann man sich täuschen! Sie leckt und putzt, doch ich denke ich kann doch nicht einfach nur zusehen und obwohl die Mama mich wahrscheinlich garnicht brauchen würde versuch ich ihr etwas zu helfen. Ich schnapp mir den Winzling und reibe in ordentlich trocken, um die Durchblutung anzuregen. Nach dem Wiegen leg ich ihr Homer wieder vor ihre Schnauze, und geradewegs robbt der kleine Rüde direkt zu der Milchquelle, als wäre er einer Beschilderung gefolgt. Ein bisschen Schmusen, und ein paar tiefgründige Gespräche, ;-)) und schon fängt Dea wieder etwas stärker zu Hecheln an. Zwischendurch reiche ich ihr immer wieder frisches Wasser. Doch dafür scheint keine Zeit zu sein. Ein pressen und nur ein klein wenig heben des Hinterteils war ein Anzeichen das sich der nächste Welpe ankündigt. Ja und das wars auch schon er ist da, bzw. Sie. Henna war der Name den Daniela ausgesucht hatte. Ohne nur einen Laut von sich zu geben schenkte Dea einen weiteren Welpen das Leben. Wie bei den ersten beiden Zwergen machte Mama alles alleine und ich konnte nur beobachten, und mich wundern über einen so dollen Elo, den wir da groß gezogen haben. Dea du bist der Hammer sagte ich meiner Hündin. Und nachdem ich wieder mit rubbeln beschäftigt war, den Welpen gewogen hatte, und mir die Kennzeichen des Welpen aufmalte, bäumte sich Dea schon wieder auf. Und auf einmal stöhnte sie kurz. Es war nicht lauter als ein Mäusehusten, als schon ein neues Geschöpf eingehüllt in der Fruchtblase vor ihr lag. 7.00 Uhr ich wartete, und schon biss sie die Umhüllung auf und trennte die Nabelschnur vorsichtig ab. Nachdem die Nachgeburt und die Fruchthülle gefressen war, ( das ist wichtig für die Hündin zur Steigerung der Milchproduktion, und außerdem enthält es wichtige Nährstoffe) kontrollierte ich den Welpen, ob alle Gliedmaßen vorhanden sind, und legte ihn trocken. Ein Junge mit 312 Gramm. Er bekommt den Namen Henry, den sich die Halter von Bobbel (Socke) dem Vater der Welpenkinder ausgesucht haben. Oh Gott, da fiel mir ein ich muss ja noch im Geschäft anrufen, und Bescheid geben, das ich Heute nicht kommen kann. Nun gut, gedacht, getan. In einer Feiertagswoche ist in meiner Firma generelle Urlaubssperre, aber ich wusste genau das ich nicht kommen kann. Das stand fest. Ein Gespräch mit Daniela, und ich hatte nur noch ein halbes Problem. Sie kommt Mittag und löst mich ab. In der Firma angerufen, und die Sachlage ausführlich geschildert, bekam ich doch zur Antwort: Kein Problem! Dann kommen Sie eben ab Mittag. Jetzt war mir wieder Klar, das ich doch froh bin, den richtigen Arbeitsplatz zu haben. An dieser Stelle möchte mich nochmals bei Ihnen, Herr Carl, bedanken für das Verständnis, sollten Sie auch unsere Seiten besuchen. Nun wieder zurück zum Geschehen. Jetzt ist Zeit die Wurfhöhle zu reinigen, und neu auszulegen. Die Welpen kommen in die Styroporkiste mit Wärmflasche und Dea darf in der Zeit zum lösen in den Garten. Ein kleines Risiko bestand nun schon das Dea einen Welpen im Garten bekommt, also heißt es schnell putzen, desinfizieren und wieder frische Tücher auslegen. Dann raus in den Hof und in allen Ecken gesucht, nach einen eventuellen Neugeborenen. Ja so ist das nun mal wenn man alleine ist. Das Leben ist eben keine Planstelle. Doch alles in bester Ordnung. Scheinbar hat mir Dea etwas helfen wollen und lies mir jetzt etwas Zeit. Ich schaltete den Fernseher ein, nicht etwa um jetzt einen Krimi zu gucken, damit die Geburt spannender wird. Sie können mir glauben, Spannung ist trotz allem reichlich vorhanden.Nein. Ich habe mir einen Sendeplatz ausgesucht, der ein weißes Bild hat. Was soll denn jetzt das, denken Sie sich, oder? Aber Klein-Jürgen ist nicht dumm, und schaut sich nach Ideen um. Also ich verrat es Ihnen. Um das Röntgenbild gut betrachten zu können, das wir vor zwei Wochen haben machen lassen. Der helle Hintergrund ist dafür bestens geeignet. Ich zähle nochmal die kleinen Skelette um zu sehen wie viele Welpen Dea noch im Bauch haben muss. Es werden nicht weniger und auch nicht mehr. Es sind genau sieben Köpfe und sieben dicht aneinander gereihte Gerippchen. Also hat Dea noch drei von diesen wunderschönen Lebewesen in ihrem Körper. Die Mutter unserer Welpen hat die kurze Erholungspause genutzt um etwas zur Ruhe zu kommen. Um 7.51 Uhr macht sich der nächste Ankömmling bemerkbar. Das Hinterteil ist schon zu sehen. Eine Steißgeburt, doch selbst diese macht unserem Schatz keine Probleme, und wieder kein Laut. Wie kann das sein? Das müssen doch unerträgliche Schmerzen sein. Wenn ich da an unserer Uraja denke, die schon beim Deckakt gequickt hat wie ein Schweinchen. Naja sie ist halt die Prinzessin. Hugo, so soll er heißen. Der Name wurde von Lisa ausgesucht. Er wiegt 263 Gramm. Ich kann es nicht fassen, aber wieder findet der Spross alleine das Milchwerk. Dea du bist einfach unglaublich. Wir führen innerhalb der nächsten 12 Stunden immer den nach Eberhard Trummler festgelegten Biotonustest durch, und ich bin mir da schon sicher das diese Welpen alle mit Eins bewertet werden. Zwischendurch trinkt Dea etwas mit Mineralien angereichertes Wasser. Dann ist es soweit: Mein Kaffee ist leer. Und muß mir neuen machen. In den kurzen Abständen bleibt kaum Zeit eine Zigarette zu rauchen. Aber eine muss jetzt sein, dachte ich und ging in die Küche um dort einen frischen Kaffee mit Ziggi zu geniessen. Kaum hatte ich mir das Laster angeschürt, als ich plötzlich meinte ein fiepen zu hören. Also ausgedrückt den Suchtmacher. Hände desinfiziert und rüber geschossen zu den Kindergarten und der tapferen und wirklich coolen Hündin. Es war einer von den bereits an der Milchbar liegenden Genossen, die nur mal einen Laut von sich gaben. Naja, wieder etwas geknuddelt und ein ausführliches Gespräch mit Dea. Dann ist da schon wieder ein kleines Etwas im Anmarsch. Wie von selbst flutscht das Wesen mit ihren Kuhflecken heraus, und wartet darauf befreit zu werden. Ich kann nur sagen, das ich noch nie so eine schöne Geburt miterleben durfte. Ich hatte kaum Hassra ( 242 Gramm) gewogen, und trocken gelegt, da ist schon der sehr wahrscheinlich letzte Welpe geboren. Er soll Harvay (315 Gramm) heißen, weil er die gleiche Fellzeichnung hat, wie sie mal ein Hase von mir hatte. Und Harvay ist ja eine Titelfigur aus einem Film der sechziger Jahre. ( Mein Freund Harvay) und das war auch ein Hase. Ich bedankte mich bei unserer Dea und versprach ihr ein richtig gutes Menü, wenn sie wieder zu Kräften gekommen ist. Jetzt hatte Uraja schon eine Traumgeburt. Aber Dea hatte den Rahmen gesprengt. Ihr geht es prächtig und allen Welpen auch. Ich mach nochmal alles Sauber, und wasche Dea etwas ab, und witme mich diesen Zeilen. Es ist nun Mittag und Daniela kommt mich abzulösen. Schade das du nicht dabei warst sagte ich und erzählte ihr alles ausführlich. Nun Gut, ich hab wieder einfach drauflos geschrieben, und ganz vergessen, das dies ja auch einer lesen muß. Aber jetzt reichts. denke ich. Bitte verzeihen Sie mir alle Rechtschreibfehler und Grammatikkatastrophen. Sollten Sie jedoch glauben Sie müssten meine Ausführungen verbessern. So können Sie das gerne tun und mir den kompletten Text in einer Word Datei zuschicken. Danke! Hier finden Sie ein paar Hintergrundinformationen von den stolzen Eltern!
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